Monatsinfo VI/2018

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

sicherlich wird es auch ein wenig der Sommerpause geschuldet sein, dass diese Monatsinformation weniger Artikel als üblich beinhaltet. Gleichwohl ziehen wir im Verband daraus nicht den Schluss, dass in den Mitgliedsinstituten und der gesamten Industrie auch weniger zu implementieren und umzusetzen sei.

Neben den Vorbereitungen in Sachen Brexit und den in einigen Instituten laufenden Genehmigungsprozessen sind weiterhin zahl-reiche Projekte zu verzeichnen, die einen erheblichen Ressourceneinsatz erfordern – sei es Meldewesen, sei es Geldwäscheprävention, seien es die Neuerungen im Datenschutz, um nur einige Themen zu nennen. Insofern ist es aber erfreulich, dass zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise wieder etwas versöhnliche Stimmen aus der Bundespolitik zu vernehmen sind mit Signalen, die Belange und Interessen der Finanzindustrie wieder verstärkt in den Blick zu nehmen. Die Financial Times titelte sogar: „Berlin falls in love with finance sector“. Auch wenn dies eher dem etwas übertreibenden Duktus von Überschriften entsprechen dürfte, ist in den letzten Wochen ein stark wachsendes Interesse der Bundespolitik an den Themen des Finanzplatzes und der Verbesserung der Rahmenbedingungen desselben zu beobachten. Dies begrüßen wir von Seiten des VAB ausdrücklich, denn gerade in der aktuellen Phase der Ansiedlung neuer Institute und Geschäftsfelder ist dies sehr hilfreich für den hiesigen Standort. Andere Mitgliedstaaten sind hier in den vergangenen Monaten wesentlich offensiver gewesen – mit welchem Erfolg wird sich zeigen.

Der VAB wird diese Bestrebungen wie in der Vergangenheit konstruktiv unterstützen, nicht nur zum Selbstzweck, sondern auch aus Interesse an einem attraktiven und vor allem stabilen Finanzplatz.

Beste Grüße
Dr. Oliver Wagner
Geschäftsführer

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